Was verpasst?
Featuringarchiv
featureOnline Hip Hop Awards 2011
»Die Ergebnisse«
Künstler. Gruppen. Bester Rapper Deutschland 1 Samy Deluxe 2 Casper 3 Kool Savas Bester Rapper International 1 Eminem 2 Mac Miller 3 Tyler, the Creator Beste Female MC Deutschland 1 Fiva MC 2 Kitty Kat 3 She Raw Beste Female MC International 1 Nicki Minaj 2 Jean Grae 3 Akua Naru Bester Produzent Deutschland 1 Tua 2 Dexter 3 Hulk Hodn Bester Produzent International 1 Kanye West 2 Dr. Dre 3 DJ Premier Beste Gruppe Deutschland 1 Die Orsons 2 K.I.Z. 3 Funkverteidiger Beste Gruppe International 1 Wu-Tang Clan 2 The Roots 3 Bad Meets Evil Bester Newcomer National 1 Cro 2 MoTrip 3 Je... Weiterlesen.
featureCro & Psaiko Dino
»im Flowzirkus«
Wenn man als HipHopper in Sachsen-Anhalt wohnt, hat man es oft nicht einfach. Man lebt zumeist äußerst abgeschnitten von Konzerten oder wirklich guten Partys mit der Lieblingsmusik. So ist es auch in Halle, eigentlich eine Studentenstadt, mit der Ausnahme, dass der Großteil der Studenten wenig bis keinen Rap hört. Und ich spreche jetzt nicht von Pitbull. Zu den nächsten größeren Städten mit einer Szene wie Dresden oder Berlin fährt man dann doch anderthalb bis zwei Stunden. Gut, in Leipzig ist man bereits in 20 Minuten, aber auch da verirren sich eher weniger gute Rapacts hin. Man muss als Deutschrapper schon einen ordentlichen Hype genießen, wenn man in solchen Städten etwas reißen will. Deshalb war es natürlich eine große Freude, dass Cro, quasi der Hype der Stunde, in die Händelstadt kam. Zusammen mit seinem DJ Psaiko Dino war er in der Palette als Hauptact der Vera... Weiterlesen.
featureMadlib
»Stones Throws Aushängeschild«
Wo sein Name draufsteht, ist Qualität drin. Doch damit nicht genug: Madlib ist wohl einer der vielfältigsten (Hip Hop-) Produzenten unserer Zeit. Aber auch das ist noch nicht alles. Gleichzeitig greift er zum Beispiel als Quasimoto oder auch gelegentlich an der Seite diverser talentierter MCs zum Mic. Schon seit 1998 arbeitet er mit dem Label Stones Throw zusammen und überzeugt seine Hörer immer wieder aufs Neue mit einem enorm hohen und facettenreichen Output. Diese kurze Zusammenfassung kann natürlich nicht ansatzweise verdeutlichen, was Otis Jackson Jr. ausmacht. Im Folgenden ein Versuch, das Phänomen Madlib zu erklären. Geboren in Oxnard, ca. eine Autostunde von Los Angeles entfernt, kam er durch seine Musikerfamilie schon früh mit unterschiedlichster Musik in... Weiterlesen.
featureKanye West
»Erfolgreich weil größenwahnsinnig«
„Ich nenne dir einen Begriff und du sagst mir, was dir als erstes in den Sinn kommt. Kanye West!“ - „Brille.“ Yeezy ist eine Rampensau. Das definiert das Wikipedia Lexikon mit Alleinunterhalterqualität. Unterhaltungskünstler brüsten sich mit rasanten Wortspielen, sind Schichtleiter in Gesprächsstofffabriken, verleben die Highlights eines sterblichen Individuums innerhalb eines Monats, verlieren sich mit Anfang 30 in einer ordentlichen Sinnkrise und erfinden sich optimalerweise in den Folgejahren neu. Das durchschnittliche Popsternchen ist in der Kurzatmigkeit verhaftet, haust im Managerrektum, landet ein bis drei catchy Sommerhits und endet als ausgetrocknete Vermarktungsrosine in der Belanglosigkeit einer Castingjury. Und alle denken so „Ja, das eine Album war ganz geil...“ U... Weiterlesen.
featureSüdstaaten-Produktionen
»Pop, Synthies und eine Schublade voller Klischees«
Der Süden der USA ist im Rap nicht mehr wegzudenken, auch wenn für viele Ost- und Westküste das Nonplusultra darstellen und die südliche Region oftmals belächelt wird. Die allgemeine Meinung, dass im Dirty South hauptsächlich Synthie-Beats und poplastige Produktionen vorherrschen, lässt sich ganz einfach widerlegen – denn der Süden hat eine genauso weitreichende Geschichte wie die beiden Küsten. Ein Name, der dabei als einer der ersten fallen muss, ist definitiv Mike Dean. Vielen dürfte er vor allem als Partner von Kanye West bekannt sein, mit dem er seit "Graduation" regelmäßig Beats gemacht hat. Im Süden ist der Name Mike Dean eine ganz andere Hausnummer: Bereits in den 90er Jahren konnte er sich mit seinen Produktionen für die 5th Ward Boyz, Ganksta N-I-P oder ... Weiterlesen.
featureTiKay
»Soundfrickelei vs. Preset-Sound«
Ich war nie ein Freund von Kollagen. Diese Bastelei mit Schere und Leim im Kunstunterricht hat mich maßlos zur Weißglut getrieben. Nicht nur, dass man die ganze Zeit klebrige Fingerspitzen hatte, auch wollte mir der künstlerische Anspruch, der hinter solch einem hundert Teile Puzzle verbirgt, nicht begreiflich werden. Für mich hatte das mehr von schlechten Hollywood-Bekennerbriefen. Das ist wohl auch der Grund, warum Polow Da Don eindeutig als Vertreter der dunklen Seite der Macht anzusehen ist. Der leidenschaftliche Duplo-Spieler schaffte es tatsächlich, vorgegebene Loops aus „Garage Band“ zur Grundlage für Ushers Hit „Love In This Club“ zu machen. Das Lied an sich ist ja schon whack genug, aber dass man nicht mal selbst auf so eine beschissene Idee kommen kann, schießt den Vogel ab.  Weiterlesen.
featureDas deutsche HipHop Producertum
»Von Imitation amerikanischer Großmeister zu eigener Artenvielfalt«
„Nur Kopien, von Kopien, von Kopien ist ein deutsches Original“ - eine berechtigte Kritik von Maeckes und Plan B? Zugegebenermaßen hat Deutschland im Vergleich zu den Staaten nicht eine solch breite Masse an hochkarätigen HipHop Produzenten zu bieten, die sich über lange Zeit etablieren konnten. Nichtsdestotrotz möchte ich im Folgenden ein paar Lichtgestalten nationaler Beat-Konstrukteure der letzten Jahre herausheben und für ihr Schaffen huldigen. Der klassische Hip Hop Produzent war und ist gleichzeitig auch oft als Live DJ unterwegs, um den MC zu supporten, indem er, ganz in alter Hip Hop Manier, auf seinen 1210ern abgefahrene Scratches auf den akustischen Klangteppich legt. Eine Formation, die nach diesen Idealen um die Jahrtausendwende bundesweit die Jam-Bühnen ... Weiterlesen.
featureWas 'ne Bescherung
»Von einer, die in die Kleinstadt zog, um Hip Hop zu erleben«
Hamburg, Stuttgart, Berlin. Die Liste der deutschen Hip Hop Metropolen ist zugegebenermaßen überschaubar. Daher gibt es auch feste Adressen wenn es um Plattenläden, Szenetreffen und Konzerte geht. Jedoch gibt es auch viele scheinbar unbedeutende Städte, die eine kleine aber feine Hip Hop Community haben. Eine solche ist Dessau, ein Ort in Sachsen-Anhalt, der vor allem durch eine hohe Abwanderung Schlagzeilen macht. Und die macht auch vor der hiesigen Rapszene nicht halt, haben doch die meisten Rapper Dessau längst verlassen. Trotzdem: Jedes Jahr, kurz nach Weihnachten, trifft man sich im Beatclub wieder, um eine kleine aber feine Jam zu veranstalten. Diese trägt den Namen „Was ne Bescherung“ und fand in vierter Ausgabe am 27. Dezember statt. Klar, der Beatclub ist nicht... Weiterlesen.
featureElzhi live in Münster
»Detroit State of Mind«
Wenn Elzhi sich samt Liveband aufmacht und nach Europa kommt, ist das definitiv etwas, das man nicht verpassen sollte. Gesagt, getan. Am 29.10.2011 trat das Slum Village Mitglied im Skaters Palace Café in Münster auf, sodass die Rahmenbedingungen für einen gelungenen Abend bereits geschaffen waren und ich mich voll freudiger Erwartung dort einfand. Foto: Muskaz Solange der Detroiter allerdings noch nicht bereit war, auf die Bühne zu kommen (also bis ungefähr halb zwölf), beschallten die Klänge von DJ Hanipunanis Set den Raum. Schließlich wurde sie von DJ Houseshoes aus LA, der schon lange mit dem Slum Village Umfeld zusammenarbeitet, abgelöst. Kurz darauf durften wir einen weiteren Musiker aus Kalifornien begrüßen, nämlich den MC  Weiterlesen.
featureF.R.'s "Willkommen zu Hause" Tourabschluss
»Angekommen steht ihr an, Schlange 30 Meter lang«
F.R., das ewige Wunderkind, hat eine beeindruckende, mittlerweile fast zehnjährige Karriere im Rapgeschäft hinter sich. Mit „Ganz normaler Wahnsinn“ releaste er im Spätsommer sein fünftes Studioalbum im zarten Alter von 21 Jahren. Was folgte, war eine große Tour durch den deutschsprachigen Raum, die am Freitag im Berliner Magnet Club ihr Finale fand. Wir waren für euch dabei. Die Veranstalter schienen den Titelsog zu F.R.‘s „Willkommen zu Hause“-Tour wohl etwas zu ernst genommen zu haben –„ Angekommen steht ihr an, Schlange 30 Meter lang, eisiger Wind, schreiende Stille, jemand hebt die Hand“. Geschlagene 45 Minuten durften wir also in der sich nur langsam voran bewegenden Menschenmasse vor der Location bei Temperaturen knapp über null Grad... Weiterlesen.

1 2 3 4 5 6 ...Vor
Quick Links
Newsarchiv
Interviewarchiv
Releases
Freetapes
Freetracks
Im Spotlight
Videos
Registrieren